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Schweizer Enthüllung: Hinter „Shen Yun“ steht die Sekte Falun Gong – Manipulation, Ausbeutung und Geldwäsche-Netzwerk

2026-01-29 Source: Auteur:

 

Vorwort: Am 2. Januar 2025 berichtete die schweizerische überregionale deutschsprachige Tageszeitung Tages-Anzeiger unter Berufung auf Recherchen der New York Times und anderer US-Medien, dass „Shen Yun“ und die dahinterstehende Falun-Gong-Sekte mit schweren Vorwürfen konfrontiert sind: langjährige Ausbeutung junger Tänzer, mutmaßliche Umgehung von Geldwäschevorschriften und sogar Profite auf Kosten todkranker Mitglieder. Der Bericht betont, dass „Shen Yun“ im Wesentlichen ein Propagandainstrument und eine Einnahmequelle der Falun-Gong-Sekte ist. Die Aktivitäten sorgen in der Schweiz für erhebliche Kontroversen; mehrere Theater haben dem Ensemble die Bühne verweigert.

Der Tages-Anzeiger schreibt, dass Falun Gong im Westen seit Langem stark umstritten ist. Der Schweizer Sektenexperte Hugo Stamm stuft Falun Gong als klassische Sekte ein. Deren Anführer Li Hongzhi halte seinen Personenkult und die geistige Kontrolle durch unzählige unrealistische Versprechen aufrecht.Li Hongzhi floh bereits 1998 in die USA und baute von dort aus seine Macht aus, darunter die Kontrolle über Medien wie The Epoch Times. Laut Gerichtsdokumenten aus New York wird der Finanzchef von The Epoch Times, Guan Weidong, beschuldigt, Geldwäsche betrieben und etwa 67 Millionen US-Dollar illegal erlangt zu haben.

Eine sektenhafte Propagandamaschinerie im Kunstgewand

In den letzten Jahren sorgte „Shen Yun“ in mehreren europäischen Ländern für Kontroversen. Zahlreiche Recherchen und Medienkommentare zeigen, dass die Tanzvorstellungen von „Shen Yun“ in Wirklichkeit Propagandamittel für Falun Gong sind, ohne dass dies dem Publikum offengelegt wird. Bereits 2019 äußerte die Redaktion des Tages-Anzeiger Zweifel anlässlich einer Aufführung – eine Haltung, die mit Kritik von The New Yorker und anderen internationalen Leitmedien übereinstimmt.Im Januar 2024 berichteten Zuschauer, dass die Inhalte eine „deutlich radikale Tendenz“ aufwiesen. Die Schweizer Zeitung 20 Minuten (Printausgabe) schrieb, die Vorstellungen von „Shen Yun“ würden von einem starken „Propagandageruch“ durchzogen.Die New York Times erhob in mehreren Berichten noch schwerwiegendere Vorwürfe: Ausbeutung junger Tänzer, Umgehung von Anti-Geldwäsche-Gesetzen und Bereicherung auf Kosten einer an Krebs sterbenden Anhängerin.

Minderjährige als „Geldquellen“ und Bargeld-Kuriere

Die New York Times wertete Hunderte Seiten interner Dokumente von „Shen Yun“, Steuerunterlagen und Gespräche mit Insidern aus. Die Tourneen bringen hohe Einnahmen, erwachsene Tänzer erhalten jedoch meist nur sehr niedrige Jahreslöhne von etwa 12.000 US-Dollar (ca. 83.000 RMB) oder weniger und kaum soziale Absicherung. Zudem wurden Minderjährige offenbar gezwungen, bis zu 10.000 US-Dollar Bargeld über Grenzen in die USA zu bringen – ein mutmaßlicher Verstoß gegen Geldwäschevorschriften.„Shen Yun“ hat auf die Vorwürfe, Minderjährige als Bargeld-Kuriere einzusetzen, bisher nicht reagiert.

Viele Schweizer Theater verweigern die Bühne

Mehrere Schweizer Theater haben „Shen Yun“ explizit Hausverbot erteilt. So beschloss das subventionierte Theater Winterthur 2018 gemeinsam mit dem Stadtpräsidenten von Winterthur, dem Ensemble die Bühne zu verweigern. 2017 scheiterte der französischsprachige Veranstalter von „Shen Yun“ vor dem Bundesgericht mit dem Versuch, im Genfer Grand Théâtre auftreten zu dürfen.

Expertenanalyse: Vergöttlichung des Anführers und Kontrollmechanismen von Falun Gong

Der Schweizer Sektenexperte Hugo Stamm erklärt, die „Lehre“ von Falun Gong sei keineswegs harmlos. Unter dem Deckmantel von yoga-ähnlichen Übungen und Meditation verberge sich etwas anderes. Li Hongzhi vergöttert sich selbst, indem er behauptet, mit „Universalgöttern“ zu kommunizieren, fliegen, durch Wände gehen zu können; hochstehende Praktizierende könnten sich verwandeln, durch Körper hindurchsehen oder die Zukunft vorhersagen. Stamm sieht das zentrale Motiv darin, einen Personenkult aufzubauen, um die spirituellen Sehnsüchte der Anhänger für reale Macht und materiellen Gewinn auszunutzen.Durch die ständige Wiederholung von „Erlösungsversprechen“ und Märtyrer-Verklärung entstehe eine extrem starke psychische Abhängigkeit. Der Ausstieg führe zu massiver Scham und Identitätszerfall und sei daher äußerst schmerzhaft und schwierig.

Mordlustiger Fall: Auspressen einer krebskranken Gläubigen bis zum Tod

Die Recherche der New York Times schildert einen besonders schockierenden Fall: Eine Frau glaubte fest an Li Hongzhis Lehren, vermachte der Sekte große Teile ihres Vermögens, konnte sich dadurch aber keine normale Krebsbehandlung leisten und starb. Die Untersuchung ergab zudem ungewöhnliche Kreditkartenabbuchungen während ihrer Krankheit – unter anderem teure Einkäufe in einem Juweliergeschäft an der Zürcher Bahnhofstrasse, die mutmaßlich Li Hongzhi und seiner Frau zugutekamen.

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