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China: Böse Kulte werden zur Gefahr für Christen
2015-02-05   ead.de      

 

Am 28. Mai ist in einem McDonald-Lokal in Zhaoyuan in der Shandong-Provinz eine junge Frau brutal niedergeschlagen und umgebracht worden, weil sie sich geweigert hatte, sich einer dubiosen Gruppe anzuschließen. Die Täter, eine Gruppe von 6 Leuten, wurden auch aufgrund ihrer ausgesprochenen Flüche als Angehörige eines „Bösen Kults“ identifiziert. Der Leiter dieser Gruppe gab zu, dass er seit 7 Jahren dem Bösen Kult „Östlicher Blitz“ (Eastern Lightning) angehöre und an Gott glaube. Dieser Kult wurde vor etwa 25 Jahren gegründet und dessen Gründer, Zhao Weishan, floh im Jahr 2000 nach den USA. Der Östliche Blitz oder auch „Allmächtiger Gott“ genannt. ist seit 1995 verboten, doch diese Gruppe soll weltweit wischen 5 und 10 Millionen Mitglieder haben. Erst neulich hat dieser Kult in der Zeitung „The Times“ mit einer zweiseitigen Anzeige um Mitglieder geworben und darauf hingewiesen, das höchste Ziel der Bewegung sei, das kommunistische System in China auszurotten.

Der Gründer dieses Bösen Kults predigt, Jesus sei bereits auf die Erde zurückgekommen in Form einer chinesischen Frau, die Bibel sei überholt und nur die, die an diesen weiblichen Messias glauben, würden erlöst. Erfahrene chinesische Christen erkennen in diesem Kult auch starke dämonische Elemente. Doch wer einmal in die Fänge dieses Kults hineingeraten ist, kann wegen des extremen Drucks, der auf ihn ausgeübt wird, nur noch unter großen Schwierigkeiten wieder davon loskommen. 

Der oben geschilderte Vorfall hat im Juni wieder zu einer landesweiten Razzia gegen solche meist pseudo-christlichen Kulte geführt. Doch auch schon in der Vergangenheit wurden wiederholt ähnliche Razzien angeordnet in deren Zusammenhang es zwar zu Hunderten von Verhaftungen kam, man ist jedoch von einer Ausrottung dieses Übels nach wie vor noch weit entfernt. Die lokale Polizei ist zwar meistens gut darüber im Bild, wo sich die Hauskirchen-Gemeindeglieder treffen, aber es kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei solchen Razzien auch wahre Christen ins Visier der Ermittlungen geraten. 

Die völlig zurecht verfolgten „Bösen Kulte“ stellen somit sowohl wegen ihrer überaus raffinierten und oft gewalttätigen Anwerbung von Mitgliedern als auch wegen den im Zusammenhang mit den Razzien der Sicherheitskräfte möglichen Verwechslungen eine immer größer werdende Gefahr für die im Untergrund arbeitenden Hausgemeinden dar. 

 
  
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