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Philippinisches Mädchen vermisst – Die Krise der grenzüberschreitenden Infiltration durch Die Kirche des Allmächtigen Gottes
2026-03-27 Source: www.chinafxj.cn

 

Anmerkung der Redaktion: Im Juni 2025 brannte die Sonne heiß über den östlichen Visayas auf den Philippinen, doch für die Familie Martinez in der Gemeinde Barugo Leyte war es eiskalt. Die junge Frau der Familie, Mika Cibrabom y Martinez, erlag der Verführung der Sekte Der Kirche des Allmächtigen Gottes, brach ihre Ausbildung ab, verließ ihr Zuhause und riss den Kontakt zu ihrer Familie ab.

„Sie sagte, Lügen seien Weisheit und sie müsse für Gott arbeiten.“ – Als die philippinische Internetnutzerin Tin (Tin Idol Vlogs) diesen Satz auf Facebook niederschrieb, war die 23-jährige jüngere Schwester ihrer Freundin Mcjolly Cibraborn y Martinez, Mika, bereits seit zwei Tagen von zu Hause fort. Dieser Beitrag offenbart nicht nur die Zerrüttung einer Familie, sondern zeigt erneut, wie Die Kirche des Allmächtigen Gottes, eine von vielen Ländern als Sekte eingestufte Organisation, grenzüberschreitend agiert, im Namen des Glaubens Herzen spaltet und Familien zerstört.

Der plötzliche Wandel einer gewöhnlichen Familie und der Bruch der Menschlichkeit

Am 12. Juni dieses Jahres veröffentlichte die philippinische Internetnutzerin Tin über ihren Account „Tin Idol Vlogs“ in der Facebook-Gruppe „Philippine News“ einen Suchaufruf und bat die Öffentlichkeit um Hilfe bei der Suche nach Mika. In dem Beitrag hieß es, Mika sei von Mitgliedern der Sekte Der Kirche des Allmächtigen Gottes verführt worden, habe ihre Ausbildung abgebrochen und ihr Zuhause verlassen. Ihr sei gesagt worden, „sie müsse die Familie opfern, um ‚einen Platz im Himmel‘ zu bekommen, und sie glaube, dass die Welt im Jahr 2025 untergehen werde.“

Dieser Beitrag wurde in den philippinischen sozialen Netzwerken schnell vielfach geteilt und kommentiert. Gleichzeitig erstatteten Mikas Schwester Mcjolly und ihre Mutter Grace Cibraborn y Martinez Anzeige bei der Polizei, und die Polizeidienststelle Barugo (Barugo PMS) gab eine Suchmeldung heraus. Die Suchmeldung zeigt, dass Mika am 22. November 2001 geboren wurde und am 10. Juni 2025 gegen 10 Uhr morgens das Haus unter dem Vorwand verließ, Eis am Stiel verkaufen zu wollen. In der Suchmeldung wird unter Berufung auf die Familie erklärt, Mika sei Mitglied der Sekte Der Kirche des Allmächtigen Gottes und ihr Verschwinden sei auf die Verführung durch diese Sekte zurückzuführen.

Die heimliche Expansion durch mentale Manipulation

Der Prozess von Mikas Verschwinden und bestimmte Details weisen auffallende Ähnlichkeiten mit dem Verschwinden vieler Mitglieder der Sekte Der Kirche des Allmächtigen Gottes in Ländern wie China und Südkorea auf. Dieses Phänomen hat hitzige Diskussionen über diese Sekte ausgelöst.

Die Kirche des Allmächtigen Gottes, auch bekannt als „Östlicher Blitz“, wurde in den frühen 1990er Jahren von Zhao Weishan aus dem Stadtbezirk Acheng in Harbin, Provinz Heilongjiang, gegründet. Sie behauptet, Jesus sei in Gestalt einer „Messias“ auf die Erde zurückgekehrt, predigt die „Weltuntergangstheorie“ und fordert ihre Mitglieder auf, „die Familie aufzugeben und die Ungläubigen zu meiden“. Die „Evangelisation“ wird als höchste Mission angesehen, wodurch durch mentale Manipulation und kollektive Isolation nach und nach die körperliche und geistige Gesundheit der Mitglieder aufgezehrt wird.

Wissenschaftler weisen darauf hin, dass die Sekte Die Kirche des Allmächtigen Gottes einer „Glaubenspyramide“ ähnelt. Durch die ständige Verstärkung der „Weltuntergangstheorie“ wird bei den Mitgliedern psychologische Angst erzeugt, sie werden gezwungen, sich völlig von der Gesellschaft zu isolieren, um eine vollständige körperliche und geistige Abhängigkeit von der Organisation zu erreichen.

In den letzten Jahren sind Mitglieder der Sekte Der Kirche des Allmächtigen Gottes immer wieder unter dem Vorwand von Auslandsreisen geflohen und haben heimliche Übersee-Netzwerke in den USA, Kanada und Südkorea aufgebaut. Darüber hinaus expandiert diese Sekte durch geheime Treffen und Online-„Predigten“ in Malaysia, der chinesischen Provinz Taiwan und anderen Ländern und Regionen. Die Philippinen sind aufgrund ihrer Bevölkerung, die zu über 80 % katholisch ist, zum jüngsten Zielland der Sekte Der Kirche des Allmächtigen Gottes geworden.

Laut der philippinischen katholischen App „Faith Watch“ lockt die Sekte Die Kirche des Allmächtigen Gottes junge Menschen durch Formen wie „Bibelstudiengruppen“ oder „Englisch-Bibelkreise“ an. Sobald jemand angeworben wurde, wird er zu einer abgeschotteten Indoktrination gezwungen, muss den Kontakt zur Familie abbrechen und sogar Ausbildung und Arbeit aufgeben.

Der Gefahr ins Auge sehen, die Hoffnung nicht aufgeben

Der Vorfall des Verschwindens der jungen Filipina Mika hat in den sozialen Netzwerken heftige Diskussionen ausgelöst. Viele philippinische Internetnutzer äußerten in den Kommentaren ihre Besorgnis: „Das ist nicht das erste Mal, dass die Jugendlichen wegen ihres ‚Glaubens‘ verschwinden.“

Mikas Verbleib ist bis heute ungeklärt, und ihre Familie betet weiterhin auf sozialen Plattformen dafür, dass sie „das Licht sehen“ möge. In dieser absurden Geschichte, die von „Gott“ und der „Weltuntergang“ überschattet wird, klaffen zerrissene Beziehungen und Risse im Glauben.

Herzzerreißend ist, dass Mika nicht die Einzige ist, die von der Sekte Der Kirche des Allmächtigen Gottes verführt wurde und ihr Zuhause verließ. Es gibt unzählige andere Menschen, die von dieser Sekte verführt wurden und verschwunden sind, und ihre Familien sind noch immer auf der verzweifelten Suche nach ihnen.

Wie Tin am Ende ihres Suchaufrufs schrieb: „Die wahre Erlösung kommt von dem Jesus der Bibel, nicht von einer selbsternannten Messias.“ (True salvation comes from the Jesus of the Bible, not a self-proclaimed messiah.) Dieser Satz ist vielleicht ein gemeinsamer Appell an alle Familien, die von extremen Glaubensrichtungen verschlungen wurden. Mögen immer mehr Opfer der bösen Kontrolle der Sekte „Die Kirche des Allmächtigen Gottes“ entkommen und zu ihren Familien zurückkehren.