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Beijing Time:  
 China: Werden unschuldige Falun Gong-Praktizierende wegen ihrer Organe ermordet?
2014-07-21   Kaiwind  Roman Christian Renner    

  Es ist längst bestätigt, dass in China Hingerichteten die Organe entnommen und für Transplantationen verwendet werden. 

  Allerdings kursieren schon seit geraumer Zeit Gerüchte, dass Verbrechen an unschuldigen Falun Gong Praktizierenden verübt werden und diesen bei lebendigem Leibe die Organe in Arbeitslagern brutal entnommen werden sollen. 

  Falun Gong ist eine aus China stammende religiöse Bewegung auf der Basis von Qi Gong (traditionelle chinesische Übungen zur Kultivierung von Körper und Geist). Diese wurde im Westen hauptsächlich durch das Verbot 1999 in China und die darauffolgende staatliche Verfolgung bekannt. Falun Gong behauptet, unpolitisch und nur lose organisiert zu sein. Es engagieren sich aber viele Anhänger, um auf die Verfolgung von Falun Gong aufmerksam zu machen. 

  Wir von orgaNOs wollen herausfinden, ob diese schwerwiegenden Anschuldigungen der Wahrheit entsprechen und stehen diesbezüglich in direktem Kontakt mit Amnesty International. Derzeit kann dies aber noch nicht offiziell bestätigt werden. 

  Hier ein Auszug aus einem der Briefe, den wir erst kürzlich erhalten haben: 

  Sehr geehrter Herr Renner, 

  () Amnesty International setzt sich allgemein für Personen ein, die Menschenrechtsverletzungen zum Opfer fallen, und unter diesen Personen sind von Zeit zu Zeit auch Falun Gong-Angehörige. Ob bei Falun Gong-Angehörigen auch unfreiwillige Organentnahmen passiert sind, konnte Amnesty International bisher nicht verifizieren. 

  Ein Auszug aus dem Urgent Action 232/06 vom 29. August 2006: 

  Nach Angaben von Falun-Gong-Organisationen im Ausland sind seit dem Verbot über 2000 ihrer Anhänger in China in der Haft oder kurz nach ihrer Freilassung gestorben, was in den meisten Fällen auf die Folgen der ihnen zugefügten Misshandlungen und Folterungen zurückzuführen sein soll. Vor kurzem sind auch Anschuldigungen erhoben worden, wonach viele dieser Todesfälle in der Haft darauf zurückzuführen seien, dass man die Organe der toten Häftlinge für Transplantationen verwenden wollte. Amnesty International prüft derzeit diese Meldungen, sieht sich aber gegenwärtig außerstande, diese Angaben zu verifizieren. 

  () 

  Mit freundlichen Grüßen, 

  Ihr Amnesty International Österreich-Team

  Gemeinsam für die Menschenrechte! 

        

    

  
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