中文 | BIG5 | Español | Français | Deutsch | Русский | 日本語 | 한국어 | English
Beijing Time:  
Falsche Anklagen und Missbrauch des Rechtes außerhalb von China
2009-03-16   Kaiwind      

Falun Gong nützt Anklagen und Gerichtsverfahren als Mittel, um Repressalien gegen Dissidenten und seine Gegner zu ergreifen.

 

Am 20. Januar 2003 gründete die Falun Gong die so genannte „Internationale Organisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong" (WOIPFG), die als der Hauptorganisator der Anklagen und der Gerichtsverfahren außerhalb von China gegen die Gegner von Falun Gong fungiert. Diese Organisation professionalisiert und systematisiert die Anklagen gegen Falun Gong-Gegner.

 

Zu Zielen der Falun Gong-Anklagen zählen verschiedenste Leute: sowohl innerhalb als außerhalb von China, sowohl administrative Abteilungen als auch Bürgerinitiativen, sowohl Staatsmänner als auch einfache Leute. Wer das Interesse von Falun Gong verletzt oder sich gegen Falun Gong ausspricht, kann Opfer der Falun Gong-Anklagen werden.

 

Falun Gong übt „Hegemonie" im Medienbereich aus und schlägt ausländische Medien, die unterschiedlicher Meinung sind, indem es sie vor Gericht anklagt. Opfer sind u.a. die kanadische ZeitungLa Presse Chinoiseund die australische Zeitung Chinese Daily.

 

Am 3. Nov. 2001 veröffentlichte die kanadische Zeitung La Presse Chinoiseeinen Artikel, der Falun Gong kritisierte. Dies veranlasste Falun Gong, die Zeitung vor Gericht anzuklagen. Der Prozess dauerte sieben Jahre und endete mit der Niederlage der Falun Gong.

 

Im Dezember 2003 veröffentlichte die australische Zeitung Chinese Daily eine Erklärung der chinesischen Botschaft in Australien, die Falun Gong verurteilte. So klagte Falun Gong die Chinese Daily wegen Verleumdung an; die Zeitung, die sich die hohen Prozesskosten nicht leisten konnte und musste ihren Namen ändern. Am 5.April 2006 entschied der Gerichtshof, dass Falun Gong den Prozess verloren habe und 30.000 Australien-Dollar als Kompensation an die Chinese Daily zahlen sollte. Um sich der Strafe zu entziehen, erklärte Falun Gong schamlos die Kläger, den Australischen Verein von Falun Dafa und die Australische New Tang Dynasty GmbH für bankrott. 

 

Falun Gong rächt sich an Organisationen und Persönlichkeiten, die Falun Gong kritisieren und ihre Natur aufzeigen, durch Anklagen

 

Opfer davon sind die Anti-Kult-Vereinigung der Stadt Dnipropetrovsk der Ukraine, die Seniorengesellschaft der Stadt Ottawa, der stellvertretende Sekretär der KPCh der Chinesischen Akademie der Wissenschaft Guo Chuanjie, der Vizevorsitzende der Anti-Kult-Vereinigung Chinas Wang Yusheng, der ehemalige Intendant des Hubei-TV, Zhao Zhizhen usw.

 

1999 hat das Hubei-TV, damals unter Leitung von Zhao Zhizhen, eine Dokumentation namens Li Hongzhi: die Person und seine Geschichten produziert, in der Beweise für seine Missachtung der Wissenschaft und sein Betrug an der Öffentlichkeit aufgedeckt wurden. Am 14. Juli 2004 erhob Falun Gong Anklage beim Bundesgerichtshof Connecticut gegen Zhao Zhichen, der sich auf einer privaten Reise in den USA aufhielt.

 

Im Sommer 2005 plante die Internationale Vereinigung für Kultstudien eine Konferenz über Falun Gong in Spanien zu veranstalten. Falun Gong drohte mit Anklage und zwang die Vereinigung, die Rede von dem Los Angeleser Falun Gong-Gegner Samuel Luo zu streichen. Der Rechtsanwalt der Falun Gong schrieb in einem Brief an die Vereinigung: „Jegliche Aktionen wie Genehmigung, Unterstützung von oder einfach der Glaube an die Propaganda, Lüge oder Verleumdung bezüglich Falun Gong (der Kommunistischen Partei Chinas) sind an sich Zusammenarbeit mit Genozid und Folterung."

 

Da sie stark politischen Hintergrund besitzt, lehnen etliche Organisationen die Teilnahme von Falun Gong an feierlichen Paraden ab. Falun Gong ergreift auch Gerichtsverfahren gegen diese Organisationen.

 

Weil ihre Aktivitäten im Geheimen „politisch motiviert" sind, lehnt die Chinesische Handelskammer in Los Angeles Falun Gong ab 2006 drei Jahre hintereinander die Teilnahme von Falun Gong an der Parade zur Feier vom Chinesischen Neujahr in der Stadt ab.Falun Gong erhob deshalb Anklage gegen die Chinesische Handelskammer in Los Angeles, die aber vom amerikanischen Gerichtshof unterstütz wurde.

 

Da Falun Gong bei der Weihnachtsparade zuvor so genannte Bilder der Folterung an Touristen verschickt hat, lehnte das Organisationskomitee der Stadt Auckland, Neuseeland Falun Gong achtmal ab, sich an der Parade zu beteiligen. So klagte Falun Gong den Organisator der Parade, Auckland Children's Christmas Parade Trust, an. Mitglieder von Falun Gong haben im Jahre 2007 sogar das Büro des Präsidenten der Auckland Children's Christmas Parade Trust und zugleich CEO der Handelskammer der Stadt Auckland, Michael Barnett angegriffen. Barnett musste Leibwächter einstellen, um die eigene Sicherheit zu garantieren. 

 

Auch administrative Abteilungen mancher Länder und hochrangige Politiker werden von Falun Gong angeklagt, weil sie sie „gekränkt" hätten. Das Justizministerium von Moldawien verweigerte den Registrierungsantrag von Falun Gong in dem Land. Der Minister-Mentor Singapurs Lee Kwan-Yew kritisierte Falun Gong in der Öffentlichkeit. Der Ex-Außenminister Australiens Alexander Downer erließ eine Anweisung, der Falun Gong zu verbieten, Streit vor der Botschaft zu provozieren. Alle drei wurden von Falun Gong vor Gericht angeklagt.

 

Unvollständigen Statistiken zufolge erhebt Falun Gong seit 2001 in den USA, Kanada, Schweden, Deutschland, Belgien, Spanien, Korea, Griechenland, Australien, Bolivien, Niederlande und anderen Ländern über 100 Anklagen, die sie jedoch selten gewann.

  
 Ähnliche Artikel
 
 
de@kaiwind.com  Über uns
Copyright © kaiwind