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Beijing Time:  
„Chinesisches Spektakel": politische Propaganda von Falun Gong
2009-03-16   Kaiwind      

„Chinesisches Spektakel" ist die Gesamtbezeichnung von Abendveranstaltungen und Bühnenaufführungen aller Arten, die ein Ensemble von Falun Gong namens „Heilige Kunst" weltweit präsentiert. Anfangs trugen solche Veranstaltungen verschiedene Bezeichnungen wie „Neujahrsgala neuer Chinesen aller Welt", „Abendveranstaltung des Ensembles Heiliger Kunst", „Abendveranstaltung der Wunder", „Aufführung vom Himmlischen Orchester", „Weihnachtsfeier neuer Chinesen" usw. Seit 2007 werden alle Aufführungen von Falun Gong „Chinesisches Spektakel" genannt.

 

„Chinesisches Spektakel" wird durch Falun Gong organisiert und von Li Hongzhi federführend geplant.

 

Hauptorganisator des „Chinesischen Spektakels" ist der Falun-Dafa-Verein, eine Kernorganisation Falun Gongs. Auch andere Falun Gong-Medien wie der Fernsehsender „New Tang Dynasty", Epochen Times und Radio „Sound of Hope" wirken mit.

 

Am 24. Mai 2004 gab Li Hongzhi vor 3.000 Falun Gong-Anhängern auf der Fa-Konferenz in New York öffentlich zu, dass er selber das „Chinesische Spektakel" durch einheimische Falun Gong-Organisationen veranstalten lasse.

 

Ein Artikel der Falun Gong-Webseite „Peopel Daily" schrieb am 25.Mai 2004, dass Li Hongzhi der Chefregisseur des „Chinesischen Spektakels" sei.

 

Auch etliche amerikanische Mainstream-Medien sind sich über den Hintergrund des „Chinesischen Spektakels" im Klaren. Am 6. Februar 2008 veröffentlichte die New York Times einen Artikel mit dem Titel Ein von manchen schwer anzuschauender Einblick in die chinesische Kultur. Dort hieß es: „Die Aufführungen, die bis Samstag dauern sollten, sind ein Produkt des Fernsehsenders New Tang Dynasty, eines gemeinnützigen Satellitenrundfunksenders, der von Falun Gong-Anhängern in New York gegründet wurde. Diese Firma beschäftigte zwei Ensembles und wird 2008 voraussichtlich etwa 200 Aufführungen präsentieren."

 

„Chinesisches Spektakel" verbreitet kulturelle Falun Gong-Doktrinen.

 

Falun Gong veranstaltete am 24. Mai 2008 in New York eine Fa-Konferenz. Auf dieser Konferenz waren Dialoge zwischen Li Hongzhi und Falun Gong-Anhängern zu hören, die beweisen sollten, dass einer der Zwecke von „Chinesischem Spektakel" die Verbreitung von den kulturellen Doktrinen von Falun Gong ist.

 

Frage: Im ersten Akt der Aufführung von Heiliger Kunst names „Abfahrt zehntausender Könige" fragten Sie, wer möchten mit Ihnen auf die Erde kommen und König für 1.000 Jahre werden. Was bedeutet „König für 1.000 Jahre"? Ich verstehe es nicht.

 

Li: Das heißt, dass der König von zehntausend Königen vor 1.000 Jahren auf die Erde gekommen war. Das bedeutet es. Genau zu jener Zeit sind meine Jünger mit mir auf die Erde gekommen und werden seither Könige. Nun sind 1.000 Jahre vorbei, meine Jünger sind auch Könige in den vergangenen 1.000 Jahren in aller Welt.

 

Frage: Das „Chinesische Spektakel" war echt prachtvoll. Wird es im nächsten Jahr noch größer und einflussreicher sein?

 

Li: Was wir jetzt machen, ist Lebewesen erretten. Es wäre natürlich besser, wenn wir solche Dinge noch größer machen können. „Chinesisches Spektakel" werden wir sicher fortsetzen. Je mehr wir es aufführen, desto mehr Leute werden gerettet. Dann wird es immer einflussreicher. Dass die Leute die Veranstaltung gerne besuchen, hilft uns dabei, sie zu retten.

 

Auf der Abendveranstaltung des „Chinesischen Spektakels" wurde ein Lied mit dem Titel „Heiliger Falun-König" gesungen, das Li Hongzhi unverhohlen als König zehntausender Könige lobt. In dem Lied heißt es Li Hongzhi sei auf die Erde gekommen, um die Leute vor dem Ende der Welt zu retten. Das Lied hetzt die Leute auf, der Falun Gong so schnell wie möglich beizutreten. Ansonsten hätte man die Chance verpasst, ein Gott zu werden. Der Songtext lautet: Der König der Könige kommt auf unsere Erde,/Er rettet uns, indem er uns die Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Toleranz beibringt./Der König der Könige kommt auf unsere Erde,/Er beschert uns Glück und das Gesetz des Universums./Der Allvater dreht Falun, um den Kosmos neu zu gestalten,/Er macht uns Normalsterbliche zu Göttern./Jetzt ruft unser Allvater die Leute auf, das Dafa zu befolgen,/ Laßt ihr euch nicht durch den Schein der Welt verwirren./Es ist eine Gelegenheit in 1.000 Jahren,/Zögert und verpasst eure beste Chance nicht.

 

Einige Journalisten der westlichen Medien, die sich das „Chinesische Spektakel" angeschaut haben, schrieben darüber, wie sie über die Show dachten.

 

The Star, eine Zeitung in Toronto, Kanada veröffentlichte am 20. Januar 2008 einen Artikel mit dem Titel Falun Gong-Abendveranstaltung nichts als Propaganda. In dem Artikel wurde geschrieben, dass die aufgeführten Programmnummern so voller Falun Gong-Botschaften gewesen seien, so dass keinerlei Freude, die Tanz und Gesänge den Zuschauern hätten bringen sollen, übrig geblieben seien.

 

Am 25. Februar 2008 erschien in der englischen Zeitung Telegraph ein anderer Artikel, der mit Chinesisches Spektakel: Propaganda im Namen der Unterhaltung betitel war. In dem Artikel schrieb der Verfasser, alle Akrobatik, Lieder, Tänze und andere Aufführungen hätten zur Propaganda von Falun Gong gedient. Die meisten Mitglieder des Ensembles „Heiliger Kunst" seien Anhänger von Falun Gong. Bei der Aufführung hätten sie sich auch nicht gescheut, ihren Glauben an Falun Gong in traditionellen chinesischen Tänzen und Legenden zu verstecken. Sie hätten dies eigentlich zum Kern der ganzen Aufführung gemacht. Die Lieder, die bei der Aufführung gesungen wurden, hätten das Gute der Falun Gong-Doktrinen, an die sie glauben, unverhohlen gelobt.

 

Der politische Zweck des „Chinesischen Spektakels", Gerüchte in Umlauf zu setzen und die chinesische Regierung zu attackieren, liegt auf der Hand.

 

„Der Höhepunkt der Aufführung war ein kleines künstlerisches Arbeiten. In einem modernen Park in China wurden eine gütige Frau und ihre Tochter wegen ihres Glaubens an Falun Gong durch die bösartige KPCh geprügelt, was dazu führte, dass die Menschen gegen die KPCh auftraten." So schrieb die Journalistin der englischen Zeitung TelegraphSarah Crompton in ihrem Artikel Chinesisches Spektakel: Propaganda im Namen der Unterhaltung. Sie schrieb weiter: „Wo ich eigentlich nicht zustimmen kann, ist, dass so eine offensichtlich politisch motivierte Aufführung im Namen der Familienunterhaltung auf  eine europäische Bühne gebracht wurde."

 

Falun Gong selber weicht nicht aus, über die politischen Zwecke des „Chinesischen Spektakels" zu sprechen.

 

Die Dafa-Jünger veranstalten jedes Jahr eine Gala zum Chinesischen Neujahr, am Ende hat sich das bis in verschiedene Gebiete ausgebreitet, sie veranstalten sie sogar in ihren eigenen unterschiedlichen Ländern. Wozu veranstalten wir sie? Um die gewöhnlichen Menschen damit zu amüsieren? Auf keinen Fall, darüber seid ihr euch ganz klar. Es soll nämlich dadurch das Ansehen der Dafa-Jünger präsentiert werden, bei den Menschen die eingetrichterten Lügen und Verleumdungen durch die bösartige Partei beseitigt werden, gleichzeitig sollen die Lebewesen errettet und die wahren Umstände erklärt werden." ( Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz 2007 in New York )

 

Was haben wir über die Programmnummern von Dafa zu verbergen? Wir erretten die Lebewesen. Die praktische Resonanz zeigte unmittelbar, dass die besten Programmnummern diejenigen sind, die die von unseren Dafa-Jüngern erlittenen Verfolgungen reflektieren." (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz am 24. Mai 2008 in New York)

 

Westliche Medien zeigten auch die politischen Motivationen des „Chinesischen Spektakels" auf.

 

Michael Cheung, Präsident des Gesellschaftshauses der Chinesen in Los Angeles, sagte: „Viele in der chinesischen Gemeinschaft sehen die Gala von Falun Gong zu tief mit der Politik verbunden. Ich habe mir die Show im letzen Jahr im Kodak-Theater angeschaut. Einige Programmnummern wiesen auf Politik und Menschrechte hin. Es war keine Kunst." (Die Neujahrsgala der New Tang Dynasty kontrovers wegen Verbindungen mit Falun Gong, Zeitungsartikel von Los Angeles Times, 7. Januar 2008)

 

Die amerikanische Zeitung Star-Telegram kommentierte am 9. Januar 2008 im Artikel Schönheit der Gala durch politische Botschaften geschädigt: „Die grundlegende Botschaft – Falun Gong sei gut, die chinesische Regierung sei böse – war extrem offensichtlich."

 

In dem Bericht Ein von manchen schwer zuzuschauender Einblick in die chinesische Kultur von der amerikanischen Zeitung New York Timeswurde erwähnt, dass viele Zuschauer erkannten, dass diese Aufführung nicht eine Feier zum Neujahr, sondern eher zu Falun Gong sei, die in China verboten wurde.

 

The Age, eine Zeitung in Melbourne, Australien, berichtete am 31. März 2008: „Viele der an der Gala teilnehmenden Schauspieler sind Chinesen und gleichzeitig auch Falun Gong-Anhänger. Die Haupttänzerin, Vina Lee, gab zu, dass die Aufführung über die Schläge der chinesischen Regierung gegen Falun Gong erzählte."

 

Die Organisatoren der Falun Gong-Abendveranstaltungen reden auch ehrlich über die politischen Inhalte der Programmnummern. Ein Produzent der Gala, Simone Gao, sagte während eines Interviews mit der Los Angeles Times: „In einem Akt kommt die Polizei und sie prügelt Falun Gong-Praktizierende. Dann stellen sich die Menschen im Park gegen die Polizisten und zwingen sie schließlich zum Rückzug." (Die Neujahrsgala der New Tang Dynasty kontrovers wegen Verbindungen mit Falun Gong, Zeitungsartikel von Los Angeles Times, 7.Januar 2008)

 

Nicht nur die Programme selber, sondern auch die Organisatoren sind meistens Aktivisten der politischen Bewegungen gegen die chinesische Regierung. Leeshai Lemish, Moderator des New Yorker „Chinesischen Spektakels" der letzten Jahre, ist in der Tat Reporter der Zeitung Epoch Times. Er wurde 2001 in China in Haft genommen, weil er auf dem Tian’anmen-Platz Pro-Falun Gong-Slogans anschlug.

 

Falun Gong gibt sich Mühe, ihre Beziehungen mit dem „Chinesischen Spektakel" zu vertuschen, betrügt, um finanzielle Förderung zu erhalten, und verleitet berühmte Persönlichkeiten, die Show zu unterstützen.

 

Li Hongzhi lehrt seine Schüler, wie man finanzielle Förderungen bekommt, als er am 24. Mai 2008 auf der Fa-Konferenz in New York Fragen beantwortete.

 

Frage: Um finanzielle Förderungen für das Chinesische Spektakel zu gewinnen, schreiben wir Briefe an alle Welt, in denen auch Falun Gong und Wahrheit, Mitleid und Toleranz erwähnt werden. Kann man den Fernsehsender New Tang Dynastie, das Chinesische Spektakel und Falun Gong gleichsetzen?

 

Li: Unter den jetzigen Umständen verleugnet Falun Gong auch nicht, dass der Fernsehsender New Tang Dynasty von Falun Gong-Praktizierenden betrieben wird. Es ist auch auf der ganzen Welt bekannt, dass Wahrheit, Mitleid und Toleranz das Übungsprinzip von Falun Gong ist. Deine Frage bezieht sich anscheinend darauf, ob wir bei Versuchen, finanzielle Unterstützung zu gewinnen, das erwähnen sollten. Ich sage dir: Wenn du finanzielle Förderung anforderst, sieht es nicht als Anforderung nach Geld aus. Du rettest dabei Leute, ihre Förderung bringt ihnen Hoffnung in der Zukunft. Falls sie uns nicht finanziell unterstützen wollen, verlieren sie diese Hoffnung. Also, du musst nur die Wahrheit sagen. Das ist das wichtigste, Lebewesen erretten ist das wichtigste.

 

Am 6. Februar 2008 schrieb die New York Times, dass die amerikanische Zeitung The Daily News einer der Sponsoren des „Chinesischen Spektakels" sei. Der für Werbung und Gemeinschaftsangelegenheiten zuständige Vizepräsident der Zeitung, John Campi, habe gesagt, die Zeitung habe eine Anzeige für die Show auf einem ganzen Zeitungsblatt veröffentlicht, so dass man auch eine Werbung für die Zeitung auf dem Aufführungsprogramm vom „Chinesischen Spektakel" druckte. Er sagte: „Ich habe gehört, dass die Organisatoren der Show mit gewissen politischen Gruppierungen verbunden seien. Da habe ich ihnen gesagt, wenn politische Zwecke dabei sein sollten, mache ich nicht mit. Sie haben mir gesagt, es gebe keine Politik."

 

Im Januar 2006 schrieben der US-Präsident Bush, der englische Premier Blair wie gewöhnlich Briefe an alle Chinesen, um Glückwünsche zum Chinesischen Neujahr auszusprechen. Falun Gong veröffentlichte in Zeitungen wie Epoch Times, New Tang Dynasty usw. Berichte, die behaupteten, die Briefe seien speziell für die Neujahrsgala von Falun Gong gedacht gewesen.

 

In einem Artikel der AP vom 20. Januar 2007 mit dem Titel Das Wesen der Propaganda der Falun Gong-Neujahrsgala wurde geschrieben: „Das Programm der Show  beinhaltete einen Unterstützungsbrief, dem eine lange Namenliste amerikanischer Politiker beigefügt wurde. Unter den Namen waren auch die Demokratin Sen. Barbara Boxer und der Gouverneur Kaliforniens Arnold Schwarzenegger. Die Assistenten von den beiden behaupten jedoch, dass sie nur auf die Neujahrsgrüße der Chinesen geantwortet haben. Beide Personen hätten die Abendveranstaltung nicht angeschaut und es auch nicht erkannt, dass die Veranstaltung mit Falun Gong verbunden war."

 

Ein Bericht der New York Times schrieb auch, dass in Broschüren des „Chinesischen Spektakels" ein Zitat stand, das anscheinend vom Bürgermeister von New York Michael R. Bloomberg stammte: „die alte vielfältige chinesische Traditionen in New York wieder beleben". Aber der Sprecher des Bürgermeisters John Gallagher sagte, Bürgermeister Bloomberg habe sich die Show weder angeschaut noch gelobt. Es handle sich möglicherweise um ein Zitat aus dem Grußwort des Bürgermeisters an chinesisch-amerikanische Gemeinschaften im Allgemeinen.

 

Am 23. Januar 2008 berichtete das Minghui-Netz, dass der Vizepräsident von Hilton Ren Fengwu als Top-Tänzerin der Welt gelobt habe. In der Tat war der „Vizepräsident von Hilton", der in dem Bericht erwähnt wurde, nur ein Vizechef einer Abteilung des Hilton-Hotels in Las Vegas. Ren Fengwu auf der anderen Seite war lediglich eine Fachtänzerin des Ensembles „Heiliger Kunst" der New Tang Dynasty von Falun Gong.

 

Der schwedische Archäologe Martin Rundkvist schrieb am 7. März 2008 in einem Blogartikel folgendes: „Falun Gong listet auf seinen Flyer wichtige Zeitungen und andere Medienfirmen (wie Epoch Times, Fernsehsender New Tang Dynasty usw.) als seine Unterstützer auf und versteckt die eigentlichen Lüge, die an den Plakaten nicht leicht zu erkennen war, hinter den Kulissen. Die erwähnten Medien stehen alle unter der Kontrolle von Falun Gong, die der ultimative Gewinner ist."

 

Von den Fakten her lässt es feststellen, dass das „Chinesische Spektakel" ein politisches Mittel der Falun Gong ist, eigene Einflüsse zu verbreiten und seine kulturelle, anti-chinesische Propaganda zu betreiben. Das „Chinesische Spektakel“ ist zugleich auch Besudelung und Verfälschung der chinesischen Kultur, die die Zuschauer betrügen und übertölpeln.

  
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